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Geothermie nutzen: Erdwärme-Sonden zur eigenen Heizungswärme

Eine Art regenerative Energien zu nutzen, führt über die Nutzung der Geothermie. Hierzu zählt auch die Erdwärme, welche man zur Speisung von modernen Heizungssystemen nutzen kann. Um von der Erdwärme Gebrauch machen zu können, wird eine Wärmepumpe benötigt. Diese ist ein essenzieller Bestandteil jeder Erdwärme-Heizung. Allerdings eignet sich dieses Heizungssystem nicht für jedes Gebäude, denn für solche Systeme sind einige Umbaumaßnahmen notwendig. Die Nutzung der Geothermie gilt dann als besonders effektiv, wenn die nachhaltig gewonnene Wärme in einem gut-isolierten Gebäude verwendet wird. Durch die günstige Gewinnung der nachhaltigen, thermischen Energie handelt es sich um ein Heizverfahren, dass es ermöglicht langfristig Heizkosten zu sparen und die Verbindlichkeit gegenüber Heizungsöl- oder -Gas-Lieferanten zu minimieren. Finden auch Sie jetzt mit der Preisvergleich-Zentrale das passende Angebot für Ihre Geothermie-Heizung und sparen Sie durch bestimmte staatliche Förderungsmöglichkeiten schon ab der Anschaffung Geld!
Genauer werden bei der Gewinnung von Erdwärme (oder bei Geothermie-Heizungen) sogenannte Erdwärme-Sonden, Kollektoren und Erdwärme-Pumpen genutzt, die Wärme aus dem Erdreich aufnehmen und durch ein technisches Verfahren in nutzbare Wärme oder Kälte umwandeln. Es handelt sich hierbei um ein umweltfreundliches Verfahren für Heizungswärme, das durch diese Besonderheit von staatlichen Förderungsmöglichkeiten profitiert. Dennoch sollte man die anfallenden Anschaffungskosten realistisch schätzen lassen und auch die Förderungen für Geothermie korrekt einkalkulieren, denn diese sind immer abhängig von individuellen Faktoren. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten stehen viele Hausbesitzer diesem zukunftsorientierten Verfahren kritisch gegenüber. Aber auch wenn die Kosten der Anschaffung vergleichsweise hoch sind, profitiert man im Nachhinein von dauerhaft niedrig bleibenden Betriebskosten. Eine gut und richtig eingebaute Anlage kann bis zu 20-25 Jahre betrieben werden. Auch wenn die Haltbarkeit des Heizungssystems ein ausschlaggebendes Argument ist, sollten Sie weitere Eigenschaften der Geothermie kennen und sich über die Vor- und Nachteile des Systems informieren. Sollte bspw. das Erdreich im Umfeld des zu beheizenden Gebäudes nicht passen oder eine Tiefenbohrung das Vorhaben extrem erschweren, ist die Nutzung der Geothermie in manchen Fällen nicht die richtige Wahl. Die Leistung der Erdwärme-Heizung wird durch die Beschaffenheit des Erdreichs direkt beeinflusst und kann damit zu weiteren Anschaffungskosten führen.

Wie funktioniert Erdwärme? Was ist eine Erdsondenbohrung?

Wie funktioniert Erdwaerme? Wenn man sich für eine Erdwärme-Heizung entscheidet und auf fossile Brennstoffe verzichten möchte, begibt man sich auf die Suche nach zuverlässigen, kompetenten Anbietern. Diese sollten im Idealfall die relevanten Informationen parat haben und Profis auf dem Gebiet Geothermie sein. Zum besseren Verständnis der Thematik haben wir einige grundlegende Informationen über die Funktionsweise der Erdwärme für Sie zusammengetragen:
Da es sich hierbei um eine Art Energiegewinnung aus dem Erdreich handelt, ist eine Bohrung in das Erdreich notwendig, um die Komponenten der Erdwärme-Heizung, wie zum Beispiel eine Erdsonde, verbauen zu können. Erdwärme-Anbieter sprechen hier häufig auch von der sogenannten Erdsondenbohrung, welche einen maßgeblichen Teil der Anschaffungskosten darstellt. Im Detail wird hier mittels eines großen Bohrers ein Loch von bis zu ca. 200m Tiefe ausgehoben (üblich: 60-90 m). Je tiefer die Erdsondenbohrung, umso höher ist der theoretische Energiegewinnung (abhängig von weiteren Faktoren wie z.B. Höhenlage), da die Erdwärme durch die Annäherung an den Erdkern ansteigt. Optimal installierte Systeme erbringen heute eine durchschnittliche Leistung von 50 Watt.
Eine Sonde ist die effektivste Variante zur Wärmegewinnung Im Vergleich zu den Körben und den Kollektoren, gleichzeitig aber auch die teuerste. Weiterhin gelten für die Anschaffung und die Installation einer Erdsonde spezielle Regelungen. Bei einer Bohrung muss man je nach Bundesland zwischen 60€ und 80€ pro Meter einplanen. Dieser Betrag wächst linear mit der Bohrtiefe, d.h. je tiefer gebohrt werden muss, desto höher sind die entstehenden Kosten. Da die Preise für eine Erdsondenbohrung von Anbieter zu Anbieter variieren können, lohnt sich ein Preisvergleich zwischen den unterschiedlichen Erdwärme-Anbietern.
Eine Erdwärme-Heizung funktioniert in etwa wie ein umgekehrtes Kühlschranksystem. Durch die in den Boden eingelassenen Komponenten wird die Erdwärme aus dem Boden absorbiert, nach oben transportiert und mit Hilfe eines technischen Verfahrens genutzt. Diese erneuerbare Energiequelle bleibt in etwa das ganze Jahr über energetisch konstant. Je nach Wunsch kann dieses System auch dazu genutzt werden, Kälte für Klimaanlagen etc. zu erzeugen. Bei einer Erdwärme-Heizung handelt es sich also dabei um ein wandelbares, vielseitiges und nachhaltiges Heizungs- und Kühlsystem mit Zukunft.

Erdwärme Tiefenbohrung

Der Aufwand und die Kosten für eine Erdwärme-Bohrung sind nicht zu unterschätzen. Technische Geräte, Fachleute, Materialien und Arbeitsaufwand sind ausschlaggebend für die Anschaffung einer Erdwärme-Heizung. Für die Erdwärme Tiefenbohrung sollte eine Pauschale von ca. 6.000€ eingerechnet werden. Hierbei sind eventuell anfallende Nebenkosten, bereits inbegriffen. Bevor eine Tiefenbohrung durchgeführt werden kann, wird eine Bohrerlaubnis des zuständigen Bauamts benötigt. Die Erdsonde wird unter Beaufsichtigung von Fachpersonal in eine Tiefe von bis zu 130m - 170m eingelassen. Die Dauer der Tiefenbohrung hängt von der Tiefe und der Beschaffenheit des Erdreichs ab. Dieses Vorhaben ist nicht ohne das Mitwirken von professionellen Erdwärme-Anbietern möglich.
Sollten Sie sich unsicher sein oder noch offene Fragen zu der Tiefenbohrung haben, sollten Sie den von Ihnen ausgewählten Anbieter ansprechen und sich die benötigten Informationen zukommen lassen. Gerade die Bohrung und die Verlegung der Erdwärme-Leitungen ist ein komplexe Angelegenheit und sollte nur von geprüften Anbeitern vorgenommen werden. Eine saubere und korrekte Ausführung ist das A und O, da die Lebensdauer der Erdwärme-Heizung direkt von dieser Komponente abhängt. Um bei der Anschaffung auf kompetente Partner zu vertrauen, können Sie einfach und unverbindlich Angebote für die Erdwärme-Tiefenbohrung über die Preisvergleich-Zentrale anfordern.

Wärmepumpe Funktion

Wärmepumpe Funktion Die Wärmepumpe hilft dabei, die gewonnene Energie in Wärme umzuwandeln und diese an die Verbraucher im Haushalt weiterzuleiten. Die Funktion der Wärmepumpe ist für die fehlerfreie Funktion des Gesamtsystems verantwortlich und sollte deshalb im Rahmen einer regelmäßigen Wartung geprüft werden.
Eine wichtige, beschreibende Eigenschaft einer Wärmepumpe ist der Wirkungsgrad. Die Wärmepumpe wird mit Strom versorgt und bildet einen Teil der insgesamt aus drei Komponenten bestehende Anlage, die zur Wärmeproduktion benötigt werden. Die komplette Anlage besteht aus der Wärmequellen-Anlage, der Wärmepumpe und dem Wärmeverteil- und Speichersystem.
Die Wärmepumpe arbeitet auf Basis des Joule-Thomas-Effekts. Dieser beschreibt die Entziehung eines bestimmten Klimas und dessen Konvertierung zu nutzbarer Wärme, die zum Beispiel zur Beheizung eines konventionellen Heizkörpers oder zur Erwärmung von Wasser zum Duschen verwendet werden kann. Bei der Wahl der Wärmepumpe können Sie sich direkt von den Herstellern oder unseren fachkundigen Partneranbietern beraten lassen. Für die Wahl des Modells sind verschiedene Aspekte entscheidend. Auch bestimmt der Preis der Wärmepumpe teils die Höhe der Rückerstattungssumme, wenn eine Förderung im Vorfeld bewilligt wurde. Generell haben dabei moderne Anlagen eine bessere Chance auf eine staatliche Förderung oder erhalten einen höheren Förderungsbetrag, als ältere Geothermie-Systeme.

Leistungszahl Wärmepumpe

Die Leistungszahl Ihrer Wärmepumpe sollte zwischen 3,1 und 5,1 liegen. Sollte das gewünschte Gerät einen Index von 2 haben, dann ist eine Förderungsbewilligung eher unwahrscheinlich. Die Leistungszahl Ihrer Anlage trägt die Abkürzung COP („Coefficent of Performance“). Dieser Wert sagt viel über die Effizienz des Geräts aus. Damit sagt der COP-Wert aus, in etwa welcher Höhe die Betriebskosten des Gerätes liegen werden. Der Wert kann auch selbst berechnet werden:
COP Wert = Wärmewert / eingesetzte Energie
Diese Angaben können beim Hersteller erfragt werden.

Wirkungsgrad Wärmepumpe

Genauso wichtig wie die Leistung ist der Wirkungsgrad der Wärmepumpe. Dieser ist ebenfalls ein wichtiger Leistungsindex und beschreibt die maximale Leistung, die das erworbene Gerät erbringen kann. Wenn Sie mit der Wärmepumpe eine Fußbodenheizung betrieben wollen, sollten Sie eine Wärmepumpe mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad bevorzugen.
Das Zusammenspiel aus Leistungszahl und Wirkungsgrad umfasst die wichtigsten Eigenschaften einer Wärmepumpe.
Für die Anschaffung eines geeigneten Gerätes sollten Sie je nach Modell bis zu 10.000 € einplanen.

Was kostet Erdwärme? Lohnt sich der Umstieg auf Erdwärme?

Was kostet Erdwärme? Der Umstieg von konventionellen Energieträgern auf Erdwärme lohnt sich trotz der Erdwärme-Nachteile. Der Markt für Geothermie wird immer populärer und profitiert von einem immensen Fortschritt durch staatliche Förderungen. Je nach individueller Förderung ist eine Kostenübernahme von bis zu 40% möglich. Die Geothermie-Technologie zur Nutzung der Erdwärme soll damit erschwinglicher und attraktiver für Grund- und Immobilienbesitzer gemacht werden. Durch die hohen Förderungssummen, gerade bei modernen Systemen, wird die Anschaffung einer entsprechenden Anlage deutlich erleichtert. Da die Kostenpositionen für das Projekt Erdwärme sowohl in Vielfalt als auch Höhe sehr unterschiedlich ausfallen können, erhalten Sie im Anschluss eine Übersicht zur Fragestellung "Was kostet Erdwärme eigentlich?":

Kosten Erdwärmebohrung:

Die Kosten einer Erdwärmebohrung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Eine wichtige Kostenposition sind zum Beispiel jegliche Vorarbeiten, wie Anpassungen, Absicherungen oder Zufahrten, die für die Bohrung notwendig sind. Ggf. muss das Gelände für Baugeräte, wie z.B. Erdwärme-Bohrer, zugänglich gemacht werden.
Bei dem Einsatz von Baugeräten, wie Erdwärmebohrer, muss das Gelände zugänglich gemacht werden.
Viele Anbieter für Erdwärmebohrungen legen für die Kosten der Erdwärmebohrung, auch Erdsondenbohrung oder Tiefenbohrung genannt, eine Pauschale pro Bohrungsmeter an, die ca. 60€ - 80€ beiträgt. Auf diese Weise können Sie mit Hilfe der durchschnittlichen Bohrungstiefe von 80m einen ungefähren Preis ausrechnen.
Für das Fachpersonal, dass die Bohrung beaufsichtigt, sollten Sie pro Arbeitskraft ca. 400€ - 450€ einrechnen.
Bei der Kostenaufstellung ist zu beachten, dass ein Unternehmen für Erdwärmebohrung die Maschinen regelmäßig warten muss und das benötigte Equipment für jeden Einsatzort verschieden ist. Daher ergibt sich durch die oben erklärte Rechnung ein geschätzter Preis, der diese hypothetischen Zusatzleistungen und Preise noch nicht mit einbezieht.

Investitions- und Betriebskosten Erdwärme:

Bei einer Betriebszeit von ca. 20 Jahren sollten Sie für die gesamte Investition Kosten in Höhe von 10.000€ - 30.000€ veranschlagen. Je nachdem, welches System gewählt wird und wie die Rahmenbedingungen für das Projekt sind, schwanken die Preise in der angegeben Spanne.
Die laufenden Kosten einer guten (gut eingestellten) Anlage belaufen sich auf ca. 50€ pro Monat. Eine Wärmepumpe heizt damit effizient und zuverlässig mit Erdwärme. Gerade in klimaoptimierten Gebäuden sorgt die Nutzung der Erdwärme langfristig für sinkende Heizkosten.