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Was kostet ein Klavier

Die Suche nach einem passenden Klavier: Was kostet ein Klavier überhaupt?
Ein Klavier kostet im Schnitt zwischen 2500 und 6500 Euro. Ein hochwertiges Piano kostet im Durchschnitt zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Flügel für Anfänger kosten zwischen 7.000 und 30.000 Euro.
Die Superklasse der Flügel wie Steinway, Bosendorfer und Yamaha können zwischen 65.000 und 190.000 Euro kosten.

Günstige Alternative zum akustischen Klavier
Allerdings gibt es auch wesentlich günstigere Optionen, wie zum Beispiel ein Digitalklavier oder ein Keyboard.
Unabhängig davon, ob es sich um ein Klavier oder einen Flügel handelt, hängen die Kosten des Instruments stark von der Marke, den verwendeten Materialien, der Leistung und dem aktuellen Markt ab.
Im Folgenden erfahrt ihr, wie sich alle diese Faktoren auf den Gesamtpreis auswirken. Über das Formular lassen sich im Anschluss schnell unverbindliche Angebote für passende Klaviermodelle anfragen, die mit günstigen Konditionen erstellt wurden.

Faktoren, die den Preis eines Klaviers beeinflussen

Der Preis eines Klaviers wird von der Marke, Größe und den Materialien bestimmt
Vor dem Kauf eines Klaviers ist es wichtig, die verschiedenen Faktoren zu kennen, die sich auf den Preis auswirken.
Mit diesem Wissen ist es viel einfacher, passende Angebote einzuholen und das richtige Instrument zu kaufen.

Marke - Ein Qualitätsmerkmal für Klaviere?

Die Marke ist auch bei Klavieren von Bedeutung
Auch beim Piano gilt: Ausgewählte Marken gehen mit guter Qualität einher. Viele Menschen verbinden mit diesen Marken eine gewisse Qualität bezüglich Leistung und Handwerkskunst. Aus diesem Grund sind die Preise für diese Klaviere unabhängig von Alter und Zustand des Instruments immer höher als für andere.

Marken-Klaviere gebraucht kaufen?
Selbst auf dem Sekundärmarkt kann ein Markenklavier gute Tausend Euro mehr kosten als ein vergleichbares No-Name-Piano. Umgekehrt ist der Wert natürlich geringer, wenn es sich um einen Klavierbauer handelt, der für die Herstellung schlechter Instrumente bekannt ist.

Angesehene Klavier-Marken (Steinway & Sons, Yamaha) – Kurzer Exkurs
Die im oberen Preissegment verorteten Marken, wie z.B. Steinway & Sons oder Yamaha, beherrschen einen bedeutenden Teil des Klaviermarktes. Sie sind bekannt für ihre gute Qualität, hohe Langlebigkeit und unübertroffene Ästhetik. Daneben gibt es einige Marken wie Young Chang, Nordiska und Baldwin, die ihre Klaviere billiger verkaufen. Die Gesamtqualität letzterer Marken ist zwar gut, aber nicht ganz vergleichbar mit den größeren Marken. Dies ist abhängig von mehreren Faktoren, wie z.B. Material, Klang und Optik. Dementsprechend ist es äußerst schwierig ein durchweg gutes No-Name-Instrument zu finden, bei dem sich Top-Marken wie Steinway & Sons, Yamaha und Bösendorfer routinemäßig auszeichnen.

Größe des Klaviers

Klaviergröße entscheidend bei der Herstellung
Größe ist alles: Merkmale wie Saitenlänge, Größe der Gusseisenplatte, der Hämmer und des Resonanzbodens sind bei der Klavier-Herstellung abhängig von der Größe des Klaviers. Es ist wichtig die Materialien entsprechend der Größe des Klaviers auszuwählen, denn nur so wird der richtige Klang erzielt. Größere Klaviere bedürfen demnach einer umfangreicheren Herstellung, die viel Zeit in Anspruch nimmt.

Entscheidender Kostenfaktor
Wie oben aufgeführt, bedarf es bei einem großen Piano einer umfangreicheren Herstellung, denn es sind mehr Materialien und Teile notwendig. Diese Klaviere sind dementsprechend kostenintensiver. Andernfalls würde die Funktionalität (Klang) des Klaviers leiden.

Materialien und Teile

Allgemeines
Jedes Akustikklavier besteht aus einer Kombination von Harthölzern, Weichhölzern, Metall, Filzen und anderen Gewebematerialien. Diese Materialien variieren in den Kosten. Im Allgemeinen verwenden kleinere, erschwinglichere Klaviere innovativere Materialien oder eine Kombination aus Materialien mittlerer bis hoher Qualität. Alle Klaviermaterialien werden sorgfältig ausgewählt, bevor sie im Instrument verwendet werden.

Häufig verwendete Holzarten
Bei den meisten namenhaften Pianomarken ist das Auswahlverfahren des Holzes für die Resonanzböden und die Felge besonders langwierig. Das Holz muss gewisse Qualitätsstandards erreichen, bevor es verbaut werden kann. Der Erntevorgang dieser exotischen Hölzer ist sehr kostenintensiv. Die am häufigsten bei Klavieren vorkommenden Harthölzer sind Mahagoni, Ahorn, Ebenholz und Fichte.

Holzverarbeitung
Nachdem das Holz geschlagen wurde, wird es zuerst an der Luft und im Anschluss im Ofen getrocknet. Bis zum Einbau in das fertige Piano müssen noch einige Feinarbeiten getätigt werden. Für ein typisches Piano werden zum größten Teil ein Resonanzboden aus Fichte, ein Ahornblock für die Stimmstabilität und eine Kombination von Hölzern für den Klavierkoffer verwendet. Ein weiteres teures Baumaterial sind die Wollfilzmaterialien, die in den Hämmern verwendet werden. Hämmer können auch aus Leder bestehen.

Metallverarbeitung
Die Gusseisenplatte ist gewichtstechnisch und finanziell eines der schwersten Teile in einem Piano. Ein Satz metallischer Klaviersaiten kann mehr als 600 Euro kosten.

Sonstige Bestandteile (Kohlefaser, Kunsttoffe)
Während die meisten Pianoteile traditionell aus Holz hergestellt werden, verwenden modernere Innovationen Kohlefaser und Kunststoffe.

Klavier-Tasten und -Pedale
Je nach Ausführung der Tasten können auch die Tasten selbst recht teuer sein. Einige Hersteller, wie zum Beispiel Yamaha, produzieren nämlich Tasten, die ein unglaubliches taktiles Gefühl ermöglichen. Die Pedale sind in der Regel aus Messing oder Chrom gefertigt.

Besondere Materialien/ Feinschliff
Einige Klaviermarken zeichnen sich durch besondere Materialien aus. Anspruchsvollere Klaviere von Fazioli und Kawaii z.B. sind vollständig aus transparentem Glas gefertigt. Andere Klaviere haben Edelsteine im Finish sowie gravierte Materialien. Ein weiterer großer Materialaufwand ist der Feinschliff des Klaviers. Die gebräuchlichsten Oberflächen sind poliertes Ebenholz, Polyester und Satin.

Alter und Zustand

Beim Kauf eines Klaviers wird ein großer Teil der Endkosten auf das Alter und den Zustand des Instruments zurückgeführt.

Je neuer desto teurer?
Ja, im Allgemeinen gilt: Je neuer ein Piano ist, desto teurer ist es auch. Man beachte dabei jedoch folgende, an einem Kostenbeispiel erläuterte Einschränkung: Es ist sehr einfach, ein Instrument in schlechtem Zustand für 5.000 Euro zu bekommen. Aber die Reparaturen könnten mehr als 15.000 Euro kosten. In diesem Fall ist es sinnvoller, stattdessen ein neues Instrument für 20.000 Euro zu kaufen. Gebrauchte Klaviere, an denen zuerst viel restauriert werden muss, können demnach manchmal mehr Kosten verursachen als ein neues Instrument. Im Umkehrschluss gilt also: Älter heißt nicht immer billiger, besonders wenn es um größere Marken wie Steinway & Sons, Fazioli, Bösendorfer oder Yamaha geht.

Gebrauchtkauf – Was ist zu beachten?
Als Käufer sollte man die ggf. noch aufzubringenden Kosten das Klavier in einen spielbaren Zustand zu versetzen immer im Blick haben. Wenn man einen Kauf tätigen möchte, ist es also ratsam sich einen vollständigen Überblick darüber zu verschaffen, welche Reparaturen am Instrument durchgeführt wurden oder noch durchgeführt werden müssen. Ein Instrument, bei dem mangelhafte Reparaturen vorgenommen wurden oder das häufig repariert werden musste, ist den geforderten Preis womöglich nicht wert (siehe auch „Finanzierung“).

Finanzierung

Warum ist eine Finanzierung meines Klaviers sinnvoll?
Ob es sich um ein billiges Instrument oder eine teure Marke handelt und die Art und Weise, wie man das Instrument finanziert, kann die endgültigen Kosten erheblich beeinflussen. Wer ein Instrument entdeckt hat, das ihm gefällt und das er am liebsten sofort kaufen möchte, sollte sich über die Möglichkeiten einer Finanzierung informieren und wissen, wie diese funktioniert.

Wie funktioniert eine Finanzierung?
Ähnlich wie beim Haus- oder Autokauf sind die monatlichen Raten meist günstiger, wenn man zu Beginn des Kaufs eine höhere Anzahlung für das Instrument tätigt. Mit jedem Klavierdarlehen sind nämlich Zinsen verbunden. Wer sich für kleinere Anzahlungen am Instrument entscheidet, zahlt im Laufe der Jahre deutlich mehr Zinsen. Dadurch wird natürlich der Gesamtpreis des Klaviers in die Höhe getrieben. Dies dient dazu, um das Risiko eines Zahlungsausfalls seitens des Händlers abzudecken.

Lohnt sich ein Privatkauf?
Man kann mehrere 1000 Euro sparen, wenn man sich für den Kauf bei einem privaten Verkäufer entscheidet. Allerdings bietet ein privater Verkäufer keine Garantien oder Finanzierungen an. Daher sollte man eine gründliche Inspektion des Klaviers bei einem geprüften Klaviertechniker vornehmen, um alle Bedenken zu zerstreuen.