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Photovoltaikanlage kaufen - Preise, Tipps & PV-Anbieter finden

Erneuerbare Energien, wie Strom aus Photovoltaikanlagen, sind so gefragt wie nie. Gerade durch die bereits erkennbaren Folgen des Klimawandels steigt die Nachfrage nach erneuerbaren, grünen Energiequellen. Photovoltaikanlagen sind längst nicht mehr nur auf großen Gewerbegebäuden oder öffentlichen Flächen zu finden, sondern werden auch ökonomisch immer attraktiver für private Haushalte. Nicht zuletzt bringt eine eigene PV-Anlage auch eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber großen Stromversorgern mit sich.
Durch die vielen Veränderungen und das starke Markt-Wachstum sind zahlreiche neue Anbieter und Photovoltaik-Systeme erschienen. Wie Sie den richtigen Anbieter mit der optimalen Photovoltaik-Lösung für Ihr Gebäude finden, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Photovoltaik – Grüner Strom durch Solarmodule

Photovoltaik Module kaufen Bei Photovoltaik handelt es sich um ein Verfahren, bei dem mit Hilfe von Sonnenlicht Strom erzeugt wird. Das Sonnen-, bzw. Tageslicht trifft dabei auf Solarmodule, auch Sonnenkollektoren genannt, welche den Strom an ein System Umwandlungssystem weitergibt.
Üblicherweise werden die Solarpanels auf dem Dach angebracht - die Montage auf einer freistehenden Flächen ist allerdings ebenso möglich und üblich.
Entscheidend für die Effizienz eines Photovoltaik-Systems ist die Ausrichtung und Positionierung der Solarmodule und die Wetterlage.
Die Beratung ist bei der Anschaffung eines eigenen Photovoltaik-Systems besonders wichtig. Da die Beratung allerdings immer vom jeweiligen Anbieter abhängig ist, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, gleiche mehrere Anbieter für Photovoltaiksysteme aus Ihrer Nähe kennenzulernen. Diese können Sie anschließend untereinander vergleichen und nach Kriterien bewerten, die Ihnen besonders wichtig sind (Preis, Verfügbarkeit für den Einbau / Reparatur, Service, ...). Sie können bedenkenlos eine Photovoltaik-Anlage kaufen, wenn Sie die Tipps aus unserem Photovoltaik Wiki berücksichtigen und sich von unseren geprüften Partneranbietern beraten lassen.

Photovoltaik Wiki - Die Photovoltaik Funktionsweise kurz erklärt

Photovoltaik Module kaufen Das gesamte Photovoltaik-System besteht im Wesentlichen aus folgenden fünf Komponenten:
  • Solarpanele / Photovoltaik-Module:
    Nehmen Tageslicht auf und leiten gewonnene Energie weiter.
  • Solargenerator:
    Der Solargenerator erzeugt aus der gewonnenen Energie Gleichstrom und leitet diesen weiter.
  • Wechselrichter:
    Der Wechselrichter wandelt den ankommenden Gleichstrom in netztauglichen/ üblichen Wechselstrom um. Dieser kann bereits für die Deckung des eigenen Strombedarfs im Haushalt genutzt werden. Überschüsse des Photovoltaik-Stroms werden weitergeleitet.
  • Einspeisezähler:
    Da das Speichern von Solar-Strom noch sehr kostspielig und kompliziert ist, werden Stromüberschüsse durch einen Einspeisezähler ins lokale Stromnetz eingespeist.
  • Bezugszähler:
    Der Bezugszähler zählt den Strombedarf, der nicht über die eigene Photovoltaik-Anlage gedeckt werden kann.
  • Stromspeicher:
    Ermöglicht überflüssig produzierten Strom zu speichern.
Photovoltaikanlagen erzeugen in der Regel einen Stromüberschuss - das bedeutet, dass die Menge des eigenerzeugten Stroms, auf das Jahr gerechnet, größer ist, als der Eigenbedarf an Strom.
Seit 2010 lag die Summe der Leistung von geförderten, eingetragenen PV-Anlagen bei 35.363 MWp (siehe Bundesnetzagentur). Da es sich hierbei um eine nachhaltige Energiequelle handelt, lassen sich die Anschaffungskosten für Photovoltaikanlagen signifikant durch staatliche Förderungszuschüsse vergünstigen. Die Aspekte Erzeugung von Stromüberschuss und Förderung lassen zudem eine Verkürzung der Amortisationszeit für die Investition in eine eigene Photovoltaikanlage (mit Speicher und ohne) zu.
Die individuellen Anforderungen für eine Photovoltaik-Förderung, können bei dem zuständigen Amt eingeholt werden.

Photovoltaik-Module - Diese Typen gibt es:

Polykristalline Module:
  • Wirkungsgrad: ca. 11-17%
  • Vergleichsweise niedrige Herstellungskosten
Monokristalline Module:
  • Wirkungsgrad: ca. 19-21%
  • Vergleichsweise hohe Herstellungskosten
Wie viele Photovoltaik-Module benötigt ein Haushalt?
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 3-4 Personen hat einen durchschnittlichen jährlichen Strombedarf von 3000 kWh bis 4000 kWh.
Bsp.: Bei 4000 kWh jährlichem Verbrauch fallen ca. 340 kWh / Monat. Um diesen Bedarf zu decken, braucht man fünf Photovolotaik-Module mit einer separaten Leistung von ca. 1 kWp, bzw. 800 kWh. Fünf PV-Module verbrauchen eine Fläche von etwa 50 m².
kWp: Kilowatt Peak bezeichnet die höchstmögliche Leistung eines Photovoltaik-Moduls.
kW: Kilowatt bezeichnet die durchschnittliche / tatsächliche Leistung eines Photovoltaik-Moduls.

Einspeisevergütung für PV-Module

Im Gegensatz zur Solarthermie, die Wärme erzeugt, generieren PV-Module Strom. Mittlerweile ist es möglich den durch PV-Module gewonnen Strom zu speichern oder auch in das örtliche Stromnetz einzuspeisen. Je nach kWp der Anlage wird der eingespeiste Strom mit einem gewissen Betrag vergütet. Die Einspeisevergütungen sind abhängig von der maximalen Leistung der PV-Anlage und vom Datum der Inbtriebnahme jener. Eine ab dem 1.1.2019 angeschaffte PV-Anlage mit einer Nennleistung von bis zu 40 kWp würde mit 11,15 Cent pro kWh vergütet werden.
Die Vergütungssätze richten sich nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Ein Anlagenbetreiber erhält durch das EEG eine festgesetzte Vergütung (Vergütungssätze sind variabel - s.u.) für die nächsten 20 Jahre. Ob sich eine Photovoltaik- oder Solaranlage lohnt, kann damit relativ genau berechnet werden - dies übernehmen unsere kooperierenden Partneranbieter gerne für Sie!

Anpassung der Einspeisevergütungs-Sätze - Degression

Die Vergütungssätze für die Einspeisung von ökologisch nachhaltigem Strom wird regelmäßig durch staatliche Institutionen geprüft und bei Bedarf angepasst. Dies hat den Hintergrund, dass die Förderungintensität (Tempo und Höhe der Förderung) jederzeit politisch gesteuert werden kann. Eine zu große Nachfrage nach gefördertem Ökostrom aus PV-Anlagen würde damit zu einer Verringerung des Vergütungssatzes führen.
Da Photovoltaik in Deutschland allerdings zu einer beliebten Alternative gegenüber konventionellen Energielieferanten herangewachsen ist, sind die Vergütungssätze in letzter Zeit äußerst stabil.
Eine Anpassung des Vergütungssatzes betrifft nur neu angeschaffte PV-Anlagen (ab einem festgelegten Datum).

Vergütung abhängig von der Anzahl an PV-Modulen

Das EEG sieht eine stufenweise Absenkung der Einspeisevergütungssätze vor - je größer die Anlage, desto niedriger die Vergütung. Weiterhin wird zwischen PV-Anlagen unterschieden, welche die PV-Module entweder auf Freiflächen oder auf Dächern besitzen.

Wer zahlt die Vergütung aus?

Da für eine Einspeisung der Anschluss an das lokale Stromnetz notwendig ist, kommt der lokale Stromnetzanbieter für die Auszahlung der Einspeisevergütung auf. Dieser ist dabei an die gesetzlich bestimmten Sätze für die Einspeisung von Ökostrom aus PV-Systemen gebunden. Macht ein Stromanbieter dadurch Verluste, kann er diese durch Beantragung auf Erstattung revidieren. Der Staat stellt für diesen Fall monetäre Mittel aus der EEG-Umlage bereit, welche von Haushalten und Gewerbetreibenden entrichtet werden.

Ist die Einspeisevergütung verlässlich?

Die Einspeisevergütung ist durch die EEG-Umlage ein Kriterium, dass die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage langfristig attraktiv macht. Selbst bei deutlichen Absenkunken der Vergütungssätze, können über einen längeren Zeitraum Kostenvorteile erzielt werden. Die Investition in ein entsprechendes System ist dementsprechend als eine verlässliche und sichere Investition anzusehen.

Photovoltaik Kosten und Preise

Photovoltaik Montage Kosten Die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage gilt auf Grund ihrer möglichen ökonomischen und ökologischen Rentabilität als beliebte Investitionsmöglichkeit. Nebenbei kann der Wunsch nach Unabhängigkeit in der Energieversorgung mit dem grünen Strom aus PV-Anlagen erfüllt werden. Da die Anlagen nicht ohne Weiteres montiert werden können, sollten bei der Kalkulation der Photovoltaik Kosten folgende Faktoren berücksichtigt werden:
  • Anlagenkosten / Materialkosten
  • Montagekosten
  • Umbaukosten
  • Finanzierungsmöglichkeiten
  • Förderungsmöglichkeiten
Eine Photovoltaik-Anlage lohnt sich besonders dann, wenn ein Stromüberschuss erzeugt werden kann. Durch die Förderungsmöglichkeiten ist allerdings auch zu beachten, dass sich eine PV-Anlage auch über einen günstigeren Strompreis amortisieren kann kann. Wenn sich eine Anlage ausschließlich über die Einsparungen der Stromkosten amortisiert, erstreckt sich der dazugehörige Zeitraum über ca. 10 Jahre.
Als Investitionssumme für eine wirtschaftliche PV-Anlage sollten Interessenten ca. 15.000€ einplanen. Die Kosten für eine PV-Anlage hängen von den oben genannten Faktoren ab.

Kosten Photovoltaik mit Speicher

Ein Stromspeicher ermöglicht es eigenproduzierten Strom in Speicheraggregaten bis zum Verbrauch zwischenzuspeichern. Der überschüssige Strom kann dann jederzeit abgerufen werden. Damit lassen sich beispielsweise auch sonnenlose Zeiten, bzw. Zeiträume mit schwächerer Sonneneinstrahlung (wie nachts), überbrücken. Durch die Speicherung entsteht zudem ein Kostenvorteil gegenüber speicherlosen Systemen. Ein Photovotaik-System mit Speicher lohnt sich durch den maximierten Eigenstromverbrauch und die Einsparung des teuren Stroms.

Das kostet ein Photovoltaik-System mit Speicher:
Der Markt für Photovoltaik-Speicher ist noch relativ jung, bietet aber zum heutigen Zeitpunkt schon über 40 Händlern die Möglichkeit unterschiedliche PV-Speicher anzubieten. Die Preise für die PV-Speicher variieren zwischen günstigen Modellen ca. 5.000€ und gehobenen Modellen bis ca. 40.000€.
Die Preise sind abhängig von der Speicher-Kapazität und weiteren technischen Eigenschaften der Speicher (unter anderem auch die Abmessungen des Speichers). Für Photovoltaik-Anlagen mit Speicher sollten Sie demnach ca. 25.000€ einplanen (unter Verwendung des obigen Beispiels).

Sonnenenergie speichern - Passt jeder Speicher an jede Anlage?

Der Anschluss von beliebigen Speichern an eine bereits vorhandene PV-Anlage ist leider nicht möglich. Die Speicherung von Strom gilt bis heute als Königsdisziplin in der Photovoltaik. Um einen passenden Stromspeicher für Ihr Photovoltaiksystem zu finden, können Sie ebenfalls den Preisvergleich verwenden. Die PV-Anbieter kennen die genau benötigten Abmessungen, Speicherkapazitäten und weitere Spezifikationen und können Sie am besten beraten.
Für den Einbau eines Stromspeichers wird ca. ein Werktag (á ca. 8h) veranschlagt. Der Einbau kann sich allerdings durch die Voraussetzungen vor Ort, wie Komplexität des PV-Systems, Erreichbarkeit der Räumlichkeiten etc., verlängern.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage mit Speicher als Komplettpaket

Generell ist es empfehlenswert beim Kauf einer neuen Anlage ebenfalls einen Speicher zu berücksichtigen. Die Entscheidung, ob Sie überhaupt einen Speicher für Ihre Photovoltaikanlage nutzen möchten, können Sie über die Vorteile und Nachteile und Preise eines Stromspeichers abwägen.
Ist bereits ein PV-System verbaut, sollte der Rat eines fachkundigen Beraters (z.B. über die Preisvergleich-Zentrale) eingeholt werden. Die Beratung wird empfohlen und verhindert eventuelle und unnötige Mehrkosten und Ärger im Voraus. Pauschal ist anzuraten, dass eine Photovoltaik-Anlage, die vor 2011 verbaut wurde, nicht nachgerüstet werden sollte. Modelle, die bis dahin bereits verbaut wurden, können heutzutage mit wesentlich effizienteren Geräten getauscht werden. Auch bei älteren Anlagen raten wir zu einem Gespräch mit einem Photovoltaik-Experten.

Worauf sollte man beim Kauf eines PV-Stromspeichers achten?

  • Speicherkapazität:
    Die Speicherkapazität ist vorrangig abhängig von der Leistung (kWp) der PV-Anlage und dem eigenen Stromverbrauch. Die Differenz aus Leistung und Differenz beziffert dann in etwa die Mindestkapazität für den benötigten Stromspeicher.
    Ist der Speicher zu klein besteht weiterhin die Bindung an lokalte Stromversorger. Ist der Speicher zu groß, findet keine Einspeisung in das Stromnetz ein. Somit entfällt zwar die Einspeisungsvergütung, was durch den günstigen eigenproduzierten Strom allerdings aufgefangen werden kann.
  • Entladungstiefe:
    Die Entladungstiefe beschreibt wie viel Prozent des gespeicherten Strom genutzt werden können.
  • Gesamtwirkungsgrad:
    Hierbei handelt es sich um die Effizienz des Speichergeräts. Bei der Speicherung von Strom geht auch bei modernster Technologie noch etwa 10% der Eingangsspannung verloren. Wir raten deshalb zum Kauf eines Solarstrom-Speichers mit einem Wirkungsgrad von mind. 85%.
  • Lebensdauer:
    Die Lebensdauer eines Stromspeichers bewegt sich zwischen 5 und 15 Jahren. Je nach Modell ist eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren garantiert.